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Presseinformation: Haus & Grund zur Mietpreisbremse ab 01.08.2015

Die Mietpreisbremse für Bayern ist hemmungslose Klientelpolitik

Die Einführung der Mietpreisbegrenzung bei der Wiedervermietung (Mietpreisbremse) auch für Nürnberg und weiteren 143 Gemeinden ab 01.08.2015 durch das Bay. Kabinett ist der letzte Akt hemmungsloser Klientelpolitik, die die wahre Situation am Wohnungsmarkt ignoriert und an den wirklichen Problemen vorbeigeht, so RA Gerhard Frieser, Vorsitzender von Haus & Grund Nürnberg. Hier wird den Vermietern einseitig die Last für jahrzehntelanges Versagen in der Wohnungspolitik durch Bund, Land u. Kommune aufgebürdet.

„Zudem ist die Mietpreisbremse schlechthin ungeeignet, die mit ihr verfolgten Ziele zu erreichen, also eine angebliche Wohnungsnot zu bekämpfen und den Markt für einkommens-schwächere Bevölkerungsgruppen zu öffnen“, führt Frieser weiter aus. „Auch die Verdrängung ärmerer Bewohner durch den Zuzug wohlhabenderer Bevölkerungsgruppen, die Gentrifizierung, lässt sich so nicht verhindern“. Vielmehr begünstigt die Mietpreisbremse die weitere Wohnraumverknappung und fördert die qualitative Verschlechterung des Mietwohnungsbestandes.

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Maklersuche leicht gemacht

Maklersuche leicht gemacht

 

Wer eine Immobilie möglichst zeitnah und zu einem guten Preis verkaufen oder zu einer angemessenen Miete vermieten möchte, dem kann die Hilfe eines Maklers unter Umständen Zeit, Geld und Nerven sparen. Die Qualität der Arbeit eines Mak-lers lässt sich zwar leider nicht auf den ersten Blick erkennen. Um Ihre Mitglieder bei der Suche nach einem guten, seriösen und kom-petenten Makler zu Unterstützen hat Haus & Grund Bayern den Flyer „Maklersuche leicht gemacht!“ erstellt.

Der Flyer greift die wichtigsten Fragen rund um die Maklersuche auf. Flyer „Maklersuche leicht gemacht!“ Hier klicken

 

Richtiges Heizen spart Geld

Die Energiekosten in deutschen Haushalten entfallen vor allem auf die Heizung und Warmwasserbereitung. Besonders im Winter steigt damit der Verbrauch. Für alle, die Kosten einsparen möchten, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten, hat das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) wertvolle Tipps zusammengestellt.

1) Nicht zum Fenster hinaus heizen: Dauerhaft gekippte Fenster tauschen nur wenig Luft aus, lassen dafür aber die Wände auskühlen. Dies erhöht den Wärmebedarf angrenzender Räume sowie den Energiebedarf und die Zeitdauer für die Wiederaufheizung. Besser ist es, die Fenster mehrmals täglich für ein paar Minuten weit zu öffnen oder durch das gleichzeitige Kippen mehrerer Fenster für eine gezielte Querlüftung des gesamten Raums zu sorgen.

2) Schotten dicht: Wer über Nacht die Rollläden schließt, hält mehr Wärme im Gebäude – vor allem bei älteren Fenstern. Gardinen sollten nicht vor den Heizkörpern hängen, da sich sonst die warme Luft nicht verteilen kann. Noch etwas mehr lässt sich einsparen, wenn die Heizung über Nacht abgesenkt wird. Um die Gefahr der Schimmelbildung zu vermeiden, sollte die Raumtemperatur dabei in der Regel aber nicht auf Werte unter 16 Grad sinken.

3) Richtig temperieren: Zu warme Räume erhöhen den Energieverbrauch. Jeder Grad weniger spart etwa sechs Prozent ein. Es gilt daher, in jedem Raum die niedrigste Temperatur einzustellen, bei der das Komfortempfinden noch erfüllt ist. Wer seine Türen geschlossen hält, verhindert Wärmeverluste. Das gilt auch für Keller- und Dachbodenfenster.4)

4) Die Luft muss raus: Um eine effektive Wärmeverteilung zu sichern, darf im Wasserkreislauf des Heizsystems keine Luft enthalten sein. Daher sollten die Heizkörper von Zeit zu Zeit entlüftet werden. Vor und nach dem Entlüften, aber auch unabhängig davon, sollte der Wasserdruck im Heizungssystem regelmäßig kontrolliert werden. Den richtigen Druck kennt der SHK-Fachbetrieb.

5) Alt gegen neu: Ist die Heizung älter als 20 Jahre, empfiehlt sich eine Modernisierung. Ein effizienter Öl-Brennwertkessel spart im Vergleich zu einem alten Standardkessel bis zu 30 Prozent Brennstoff. Wer sich für eine Heizungsmodernisierung entscheidet, wird durch Fördermittel unterstützt, etwa im Rahmen der IWO-Aktion „Deutschland macht Plus!“.

Mehr unter www.zukunftsheizen.de.

Neuer Mietenspiegel 2016 für Nürnberg

Seit dem ersten August gibt es den neuen Nürnberger Mietenspiegel 2016. Er ist zwar grds. nur als Richtlinie zu verstehen, dennoch dient er als Orientierungs-grundlage für Mietpreise in Sachen Mietpreisbremse bei Neuvermietungen beziehungsweise bei Mieterhöhungen. Alle vier Jahre wird der Mietenspiegel wie jetzt 2016 mittels Basiserhebung neu erstellt u. dann nach zwei Jahren fort-geschrieben. Wer den neuen Mietenspiegel mit dem von 2014 vergleicht, wird feststellen, dass sich einiges geändert hat.

Mietsteigerungen

Laut Mietenspiegel 2016 sind im Zeitraum von zwei Jahren die Preise für neu vereinbarte Wohnungsmieten um durchschnittlich 6,6 Prozent gestiegen (Details – siehe Pressemitteilung der Stadt Nürnberg ).

Ob aber im Einzelfall eine Erhöhung festzustellen ist, hängt sehr stark von der Bewertung nach dem neuen Ausstattungskatalog ab.

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Private Vermieter: Langfristige Mietverhältnisse wichtiger als hohe Rendite

Jährliche Modernisierungsquote zwischen 2 und 4 Prozent

Für die privaten Vermieter sind langfristige Mietverhältnisse wichtiger als hohe Renditen. Das zeigt eine repräsentative Vermieterbefragung von Haus & Grund Deutschland, die der Verband Anfang März in Berlin vorgestellt hat. In 48 Prozent der erfassten Mietverhältnisse wurde die Miete seit Vertragsschluss nicht erhöht. „Die Ergebnisse zeigen, dass die privaten Vermieter keine Renditehaie sind, vor denen Mieter geschützt werden müssten“, kommentierte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann die Ergebnisse. 27 Prozent der befragten Vermieter gaben an, ausschließlich bei einem Mieterwechsel die Miete zu erhöhen. „Dies zeigt, dass die privaten Vermieter sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und gewissenhaft damit umgehen“, resümierte der Verbandschef.

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Eigenbedarf: Vermieter ist nicht zur Bedarfsvorschau verpflichtet

(ho) Nach bisheriger Rechtsprechung handelt ein Vermieter rechtsmissbräuchlich, wenn er innerhalb der ersten fünf Jahre nach dem Abschluss eines Mietvertrags wegen Eigenbedarfs kündigt. Bei Vertragsabschluss müsse er eine Bedarfsvorschau anstellen. Komme er dabei zu dem Schluss, dass er die Wohnung aktuell oder alsbald in dem angegebenen Zeitraum selbst für sich oder für einen Angehörigen benötige, dürfe er die Wohnung nicht unbefristet an einen Mieter vermieten, der sich berechtigt auf ein längeres Vertragsverhältnis verlassen dürfe. Handele der Vermieter dem zuwider, sei eine in den ersten fünf Jahren nach Vertragsschluss erklärte Eigenbedarfskündigung wegen rechtsmissbräuchlichen Verhaltens unwirksam.

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BGH stärkt die Eigenbedarfskündigung

Wer als privater Vermieter sein vermietetes Eigentum selber nutzen will, ist bisher oftmals überrascht worden, wie schwer dies sein kann. Denn oftmals weigern sich Mieter, die wegen Eigenbedarf gekündigte Wohnung zu räumen. In den dann folgenden Gerichtsprozessen wurden die Kündigungen von Richtern abgelehnt, weil diese die Nutzungspläne der Vermieter nicht für angebracht hielten. Diese Praxis, dass Richter mit ihren eigenen Vorstellungen vom angemessenen Wohnen die Lebensplanung von privaten Vermietern vereiteln, dürfte mit dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 4. März 2015 (Az. VIII ZR 166/14) beendet werden.

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